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Was wir bisher gemacht haben

Leni Keller Workshops in Uyo und Oron
Im Jahr 2025 konnten wir erneut eine Gruppe von 53 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ausbilden. Die Teilnehmenden besuchten vertiefende 'Masterclasses', um ihre Kenntnisse in verschiedenen Handwerksbereichen zu erweitern, darunter Schneiderei, Herstellung von Accessoires, Schmuck und Haarteilen, Haarpflege sowie Schuhproduktion.
Zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Selbstständigkeit erhielten die Absolventinnen und Absolventen Starterpakete für die Unterstützung ihrer kleinen Unternehmungen. Darüber hinaus wurde ihnen der Zugang zu den Maschinen im Leni Keller Workshop gewährt, um die Produktion zu erleichtern.
80 % der Absolventen erhielten Starterpakete, 20 % der Absolventinnen und Absolventen erhielten ein Startkapital zur Umsetzung eigener Geschäftsideen.
25 % der Absolventen nutzen die Leni Keller Workshops für eigene Produktion, die übrigen bieten ihre Dienstleistungen direkt auf dem freien Markt an.


Bildung von Kooperativen
Mit unserer Unterstützung wurden insgesamt sieben landwirtschaftliche Kooperativen gegründet, darunter fünf Frauenkooperativen und zwei Männerkooperativen. Jede Kooperative umfasst etwa 20 Mitglieder, einschließlich Angehöriger der Gastgemeinden. Die Kooperativen wurden mit gepachteten Flächen, Saatgut, landwirtschaftlichen Werkzeugen sowie Cassava- und Palmkern-Verarbeitungsmaschinen ausgestattet.

Projekt „Circular Economy“
Ein neues Projekt mit dem Titel „Circular Economy“ wurde initiiert und durch die Kleinprojektmittel der Schmitz Stiftung gefördert. Ziel war es, die Möglichkeit zu erforschen, wie landwirtschaftliche Abfälle – insbesondere Bananenstämme – in wertvolle Produkte umgewandelt werden können. Es wurde erfolgreich erprobt, wie Fasern aus Bananenstämmen gewonnen werden können und wie aus diesen Fasern nützliche Produkte, z.B. Körbe, hergestellt werden können. Gleichzeitig wurden im Rahmen dieses Projekts landwirtschaftliche Aktivitäten wie z.B. Hühnerzucht in Zusammenarbeit mit den Flüchtlingskooperativen betrieben. Das Projekt bietet Geflüchteten, Mitgliedern der Gastgemeinden sowie der Umwelt gleichermaßen Chancen und Nutzen.

 

ASA-Projekt

Gemeinsam mit unserem Kamerunischen Partner TeenAlive wurde im Rahmen des ASA-Programms von Engagement Global ein Studentenaustauschprojekt zum Thema Psychische Gesundheit durchgeführt.


Unterstützung von Advocacy-Aktivitäten
Wir haben unsere Partnerorganisationen bei der Durchführung wichtiger Veranstaltungen unterstützt, darunter:
•    Weltflüchtlingstag
•    Welttag der psychischen Gesundheit
•    Aktionen gegen geschlechtsspezifische Gewalt


Besonders hervorzuheben ist die Anerkennung unseres Partners, der Max Kuma Community Development Foundation, die mit der administrativen Verantwortung für den UNHCR (UNFlüchtlingswerk) One-Stop Shop in Uyo betraut wurde. Dieses Zentrum unterstützt Geflüchtete bei der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten und fördert ihre Integration in die Gastgemeinden.